PeakFinder – Augmented Reality für die Berge

Stell Dir vor Du stehst vor einem herrlichem Alpenpanorama und Deine Jüngste fragt Dich, welcher der vielen Berge nun die Zugspitze sei. Kann ja gar nicht so schwer sein, ist es aber für mich trotzdem. Aber dafür gibt es eine App und wer hat’s erfunden? Natürlich ein Schweizer!

Fabio Soldati hat mit PeakFinder eine Webseite, iOS & Android App geschaffen, die für vernünftiges Geld Dir ermöglicht die Gipfel der Welt zu erkennen. €5,49 kostet die App im AppStore und ist aus meiner Sicht jeden Cent wert. Mit dem Kauf kann man sich die Daten für eine Region herunterladen und ist dann auch offline gut gewappnet und weiß ab sofort, welche Spitze zu welchem Berg gehört. Die genaue Abdeckung der App kannst Du hier einsehen.

Also, was macht die App?

Anhand Deiner GPS Koordinaten und des Kompasses Deines Telefons ermittelt die App welche Gipfel Du da sehen könntest. Die reine „Linienansicht“ selbst ist zwar ganz nett, aber so richtig spannend wird es halt erst, wenn man auf das Kamerasymbol klickt und dann einen Overlay zur aktuellen Kamerasicht bekommt. Augmented Reality ist halt doch ganz nett.

Wer dann möchte, kann ein Foto machen und dieses nach ein wenig Nachbearbeitung exportieren lassen. Ein kleiner Strich mit Bezeichnung des Berges ist dann alles was noch zu sehen ist. In Otzberg, am Rande des schönen Odenwalds, ist das natürlich nicht annährend so spannend, wie in den Ammergauer Alpen, wo ich folgendes Foto gemacht habe. Trotzdem zeigt es schön, dass nicht nur große Berge, sondern auch kleine gefunden werden:

Zur Handhabung zeigt die Erfahrung nun, dass es natürlich nicht ganz so magisch funktioniert, wie man es sich vielleicht wünschen möchte. Bei mir hatte ich das Gefühl, dass der Kompass (oder ist es die App?) immer um einige Grad danebenlag. Ich musste also häufig mit dem Finger das Overlay zurechtrücken, damit ich wirklich wusste welchen Berg ich da nun sehe, aber das lässt sich verschmerzen, denn grundsätzlich klappte es – wie gesagt – wirklich gut. Hat man erst mal sein Foto gemacht, kann man dann im „Bearbeiten“-Modus noch mal nachjustieren, die Sichtweite einstellen, das Overlay nachjustieren und sicherstellen, dass wirklich jeder Gipfel seinen Namen findet.

Interesse? Im AppStore gibt es die App für €5,49 und ich finde diese wirklich gelungen. Unter peakfinder.org gibt es weitere Informationen. Über die App habe ich übrigens von Michael Freyermuth von Treffpunkt Bayrischzell gehört. Michael kenne ich noch von meiner Zeit als Betreiber einer USA-Reiseseite und er hat immer wieder tolle Tipps parat.

Claus Wolf

Seit 1994 im Netz unterwegs und seit 2004 eingefleischter Mac-Nutzer. 21.5" iMac - 2.9GHz Intel Core i5, 16GB RAM, 1TB Fusion Drive HDD / 128GB iPhone 7 / 128GB iPad 9,7" (2017) / 15" MacBook Pro (Mitte 2014) in der Firma...

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